Michael Paschinger

So viele Schönheiten unsere heimischen Berg zu bieten haben, bringen sie genau so viele Gefahren mit sich. Ob Leihe oder Profi, der Übermut lässt einen diese Gefahren häufig unterschätzen. Die österreichische Bergrettung rückt daher jährlich rund 7.000 mal zu Einsätzen aus und rettet dadurch unzählige Leben.

Einer dieser helfenden Retter ist Michael Paschinger, Flugrettungssanitäter aus Grödig in Salzburg. Sein Stützpunkt heißt 'Christophorus 6', welcher den Notarzthubschrauberdienst für den Raum Salzburg übernimmt. Körperliche Fitness, Präzision und absolute Konzentration, sind bei jeden Einsatz gefragt!

Flugrettungssanitäter sind nicht nur für komplizierte Bergungen und als Assistenten des Notarztes tätig. Die so genannten HEMS-Crewmembers (“Helicopter Emergency Medical Service“) sind die Schnittstelle zwischen Flugbetrieb und Mediziner. Sie bedienen einerseits als Co-Piloten den taktischen Funk, unterstützen den Piloten bei der Navigation, übernehmen die Luftraumbeobachtung und müssen auch alle Notverfahren kennen, um bei möglichen Zwischenfällen eingreifen zu können. Bei der Partientenversorgeung arbeiten sie mit dem Notarzt Hand in Hand und assistieren bei jeglichen medizinischen Maßnahmen.

Der Weg dorthin ist ein weiter! Denn entscheidet man sich für die Ausbildung, muss man erstmal bei einem dreitägiges Assessment Center seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, und hat man dieses positiv hinter sich gebracht, warten 300 theoretische und praktische Ausbildungseinheiten auf die zukünftigen Flugrettungssanitäter. Selbst nach der Ausbildung heißt es dauerhaft Lernen und Üben, um die täglichen Einsatzgeschehnisse sicher durchführen zu können.